Allgemeine Geschäftsbedingungen
Hinweis zur Buchung
Mit der Buchung bestätigt der Klient verbindlich, dass er die Datenschutzerklärung sowie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert hat. Die Buchung erfolgt damit als rechtsverbindliche Zustimmung zu den Bedingungen.
§1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für sämtliche Dienstleistungen zwischen Pascal Reichmuth (nachfolgend „Therapeut“) und dem Klienten (Verbraucher).
Abweichende Bedingungen gelten ausschließlich für Seminare und Coaching-Angebote und müssen schriftlich vereinbart werden.
§2 Vertragsschluss
Vertragsanfragen können über die Website www.trauma-koerper.de, per E-Mail (reichmuth@trauma-koerper.de) oder telefonisch gestellt werden.
Die Darstellung der Leistungen stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Kontaktaufnahme.
Der Vertrag kommt erst mit schriftlicher oder elektronischer Terminbestätigung durch den Therapeuten und Vereinbarung der Vergütung zustande.
Eine Buchung für Dritte ist ausschließlich bei Minderjährigen oder rechtlich Betreuten zulässig; die Buchung erfolgt in diesem Fall durch deren gesetzliche Vertreter.
§3 Leistungsumfang
Der Therapeut verpflichtet sich, die vereinbarte Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen unter Anwendung fachlicher Sorgfalt und Fachkenntnis durchzuführen (z. B. Somatic Experiencing, Körperpsychotherapie etc.).
Ein bestimmter Behandlungserfolg wird ausdrücklich nicht garantiert.
Die Behandlung erfolgt in der Praxis, im Rahmen eines Hausbesuchs oder per Videosprechstunde, sofern dies vereinbart wurde.
Art, Dauer und Technik der Behandlung richten sich nach vorheriger Vereinbarung.
Hypnose ist keine medizinische Psychotherapie im Sinne des Heilpraktikergesetzes oder der Psychotherapie-Richtlinien.
Der Therapeut wendet die Methoden fachlich korrekt („lege artis“) sowie unter Berücksichtigung möglicher Risiken an. Es kann zum Einsatz nicht schulmedizinisch anerkannter Verfahren kommen.
§4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Höhe der Vergütung richtet sich nach individueller Vereinbarung. Die Zahlung erfolgt per Überweisung innerhalb von 10 Kalendertagen nach Rechnungserhalt.
Bei Nichterscheinen oder Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin wird die volle Vergütung fällig, unabhängig davon, ob ein Ersatztermin gefunden wird oder nicht.
Kostenfreie Absagen sind bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin (an zwei Arbeitstagen, Montag bis Freitag, 10–18 Uhr, ausgenommen Feiertage) möglich.
Bei Ausfall seitens des Therapeuten entstehen keine Kosten.
Mindestvergütung für psychotherapeutische Leistungen (z. B. Somatic Experiencing, Körperpsychotherapie): 90 €.
Gesetzlich Versicherte: Selbstzahlung erforderlich.
Privat Versicherte: Es wird empfohlen, die Erstattungsfähigkeit im Vorfeld mit der Versicherung zu klären.
Wichtiger Hinweis:
Vereinbarte Sitzungen – auch Erstgespräche – können nur bis spätestens 24 Stunden (zwei Arbeitstage, Montag bis Freitag, 10–18 Uhr, ausgenommen Wochenenden und Feiertage) vor dem Termin kostenfrei abgesagt werden. Andernfalls wird ein Ausfallhonorar in Höhe des vereinbarten Stundensatzes erhoben.
§5 Haftung
Der Therapeut haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Für leichte Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den Rechnungsbetrag begrenzt.
Für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haftet der Therapeut uneingeschränkt auch bei leichter Fahrlässigkeit.
Für sonstige Schäden – gleich aus welchem Rechtsgrund – ist die Haftung auf den Rechnungsbetrag begrenzt.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare oder Folgeschäden wird ausgeschlossen.
§6 Mitwirkungspflicht des Klienten
Der Klient ist verpflichtet, alle für die Behandlung relevanten körperlichen und psychischen Erkrankungen vor Beginn der Behandlung vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.
Der Klient hat vereinbarte Termine einzuhalten und die therapeutischen Anweisungen zu befolgen.
Für Schäden oder Behandlungserfolge, die auf eine Verletzung der Mitwirkungspflichten zurückzuführen sind, übernimmt der Therapeut keine Haftung.
§7 Sitzungsabbruch / Ablehnung
Der Therapeut ist berechtigt, eine Behandlung abzubrechen oder abzulehnen, wenn wesentliche Mitwirkungspflichten (§ 6) verletzt werden oder kein ausreichendes Vertrauensverhältnis besteht.
In diesem Fall wird die vereinbarte Mindestvergütung fällig, soweit keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde.
§8 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Verwaltung und Durchführung der Behandlung gespeichert und verarbeitet.
Die Einwilligung zur Datenverarbeitung gilt auch dann, wenn kein Vertrag zustande kommt.
Der Klient hat jederzeit das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten.
Vor Beginn der Behandlung kann einer Audio- oder Videoaufzeichnung ausdrücklich widersprochen werden.
Siehe Privacy Policy
§9 Dokumentation
Behandlungen können zu Dokumentationszwecken schriftlich oder mittels Foto-, Audio- oder Videoaufzeichnungen protokolliert werden.
Auf Wunsch kann die Dokumentation eingesehen, unterbrochen oder unterlassen werden.
Eine Veröffentlichung der Aufzeichnungen oder sonstiger Dokumentationen erfolgt nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten.
§10 Videosprechstunde
Beratungen können – nach vorheriger Vereinbarung – per Videosprechstunde über einen datenschutzkonformen Anbieter mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erfolgen.
Die Verantwortung für die Umsetzung von Empfehlungen verbleibt vollständig beim Klienten.
Die Online-Sitzung dient ausschließlich der Unterstützung und ersetzt keine medizinische Diagnose oder therapeutische Heilbehandlung im engeren Sinne. Eine solche ist nur im Rahmen eines persönlichen Termins in der Praxis möglich.
Die Videosprechstunde gilt daher nicht als Heilbehandlung im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) oder anderer einschlägiger gesetzlicher Regelungen.
§11 Gerichtsstand
Im Streitfall bemühen sich beide Parteien zunächst um eine gütliche Einigung.
Gerichtsstand ist – soweit rechtlich zulässig – der Sitz der Praxis in Berlin.
§12 Schlussbestimmungen
Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Klausel tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt.
Gerichtsstand ist, soweit rechtlich zulässig, Berlin.
Kontakt
Pascal Reichmuth
Heilpraktiker für Physiotherapie und Psychotherapie
Mobil: +49 (0) 176-84688947
E-Mail: kontakt@trauma-koerper.de